Zelt-Index offenbart Gehaltsgefälle #26
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Reich und Schön
Zelt-Index offenbart Gehaltsgefälle
Seit Jahren ist der Lohn-Gap in aller Munde. Frauen werden schlechter bezahlt als Männer, obwohl sie gleichwertige Arbeit und einen ebensolchen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Diesen Vorwurf wollte sich die Vereinigung in NRW nicht länger gefallen lassen, woraufhin sämtliche Strukturen umgekehrt wurden. Besonders deutlich ist das aktuelle Gehaltsgefälle am allseits bekannten Zelt-Index abzulesen.
Paul H., Jugendabteilungsleiter und Freizeit-Rabbi in NRW, kann sich mit seinem knapp bemessenen Pastorengehalt gerade so ein Mini-Zelt (s. Vordergrund) leisten. Mit angezogenen Füßen und einem Koffer in der Größe eines Kulturbeutels fehlt nur noch die Brücke, um der Armut den finalen Schliff zu geben. Hingegen kann sich die Jugendreferentin Corien L. ein üppiges Zeltschloss mit mehreren weitläufigen Fügeln leisten (s. Hintergrund). Vom Ankleidezimmer über die Beautyecke bis hin zur Sofalounge ist alles dabei. Es fehlen nur noch ein eigenes Wappen auf der Zeltspitze und Leibwachen in Rüstung vor der Tür, dann wäre der Waldausflug von Prinzessin "Ich-mach-mir-die-Hände-nicht-schmutzig" perfekt.
Ob die Umkehrung der Gehaltsstrukturen angesichts dieser Verhältnisse sinnvoll ist, bleibt äußerst umstritten. Das Arbeiten als Jugendreferentin in NRW scheint allerdings überaus lukrativ zu sein.