Die Sitzplätze regulieren sich selbst. #42

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Kommentar

Die Sitzplätze regulieren sich selbst.

Zum Autor
Nils R. ist ein junger Informatiker und Sitzplatzökonom, mit einem speziellen Faible für eine gute Sitzplatzauswahl. Auch wenn nicht so penetrant bedacht wie Sheldon Cooper, ist eine gute Sitzplatzposition für ihn sehr wichtig.

"Das geht ja wohl nicht an. Wir haben uns gerade auf richtig geile Plätze gesetzt und dann so eine rektalexkrementale Ausscheidung." - Filip K.
Dem kann ich nur beipflichten. Die Moderation soll sich ihre Kernkompetenz konzentrieren undf sich nicht in die Sitzplatzauswahl der Zuschauer einmischen. Diese funktioniert nämlich äquivalent zum freien Markt: Sie reguliert sich selbst. Wenn nun also das Zentralkomitee in die Sitzplatzwahl eingreift und für eine Umverteilung von Oben sorgt, hat dies eklatante Auswirkungen auf die Zukunft und sorgt für Präzedenzfälle. Der Schritt, die Leute von ihren angestammten Plätzen zu vertreiben, öffnet Tor und Angel für eine totale, zentralisierte Sitzpatzkontrolle seitens der OLL.
Darüber hinaus werden dadurch am Ende die Leute belohnt, die unpünktlich zu den Veranstaltungen kommen. Man gibt ihnen eine neue, ungerechtfertigte Chance auf die besten Plätze, während die Frühaufsteher, die morgens Stunden in der Schlange standen, um einen Platz mit gutem Zugang und guter Sicht zu ergattern, defacto abgestraft werden, indem man sie auf die schlechtesten Plätze setzt. Ohne dauerhafte Nackenprobleme in Kauf zu nehmen, kann man die Leinwand nicht sehen, und wenn man die Bühne direkt betrachten möchte, sieht man zumeist nur Rücken. Für die Moderation mögen die vordersten Reihen in den Seitenflügeln zwar sinnvoll erscheinen, doch hat man von dort wahrlich keine gute Sicht auf das Geschehen.

Also bitte liebes Zentralkomitee, liebe Moderation: Lasst uns auf unseren Plätzen!

## Kommentar # Die Sitzplätze regulieren sich selbst. > Zum Autor > Nils R. ist ein junger Informatiker und Sitzplatzökonom, mit einem speziellen Faible für eine gute Sitzplatzauswahl. Auch wenn nicht so penetrant bedacht wie Sheldon Cooper, ist eine gute Sitzplatzposition für ihn sehr wichtig. "Das geht ja wohl nicht an. Wir haben uns gerade auf richtig geile Plätze gesetzt und dann so eine rektalexkrementale Ausscheidung." - Filip K. Dem kann ich nur beipflichten. Die Moderation soll sich ihre Kernkompetenz konzentrieren undf sich nicht in die Sitzplatzauswahl der Zuschauer einmischen. Diese funktioniert nämlich äquivalent zum freien Markt: Sie reguliert sich selbst. Wenn nun also das Zentralkomitee in die Sitzplatzwahl eingreift und für eine Umverteilung von Oben sorgt, hat dies eklatante Auswirkungen auf die Zukunft und sorgt für Präzedenzfälle. Der Schritt, die Leute von ihren angestammten Plätzen zu vertreiben, öffnet Tor und Angel für eine totale, zentralisierte Sitzpatzkontrolle seitens der OLL. Darüber hinaus werden dadurch am Ende die Leute belohnt, die unpünktlich zu den Veranstaltungen kommen. Man gibt ihnen eine neue, ungerechtfertigte Chance auf die besten Plätze, während die Frühaufsteher, die morgens Stunden in der Schlange standen, um einen Platz mit gutem Zugang und guter Sicht zu ergattern, defacto abgestraft werden, indem man sie auf die schlechtesten Plätze setzt. Ohne dauerhafte Nackenprobleme in Kauf zu nehmen, kann man die Leinwand nicht sehen, und wenn man die Bühne direkt betrachten möchte, sieht man zumeist nur Rücken. Für die Moderation mögen die vordersten Reihen in den Seitenflügeln zwar sinnvoll erscheinen, doch hat man von dort wahrlich keine gute Sicht auf das Geschehen. Also bitte liebes Zentralkomitee, liebe Moderation: Lasst uns auf unseren Plätzen!
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