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Das Ding #51
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„Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.“ (2 Mos 32,6 LUT)
Diese Prophezeiung aus dem Alten Testament erfüllte sich am Pfingstsonntag vor der Arena des Zeltplatzes zu Friedensau. Was dort geschah, kann kaum in Worte gefasst werden. Wir versuchen es dennoch. Es gelang, den furchtlosen Reportern und Reporterinnen der FriedenSau ein Foto des „Treibens“ zu machen. Außerdem konnten sie durch Augenzeugenberichte folgenden Ablauf rekonstruieren:
Ob die Teilnehmer:innen am 19. Mai 2024, Pfingstsonntag, wirklich früh aufgestanden waren, kann nicht mehr zweifelsfrei nachverfolgt werden. Belegt ist jedoch, dass sich gegen ca. 14.30 Uhr eine beachtliche Anzahl von Teilnehmer:innen des Pfingstlagers vor der Arena versammelte, und sich um eine noch zu identifizierende Skulptur scharte. Ein gewisser Jael E. stellte sich dabei als Anführer heraus, der die naiven Massen durch das gezielte Abspielen psychoaktiver Musikstücke in eine Art Trance versetzte. Die nun willigen und lenkbaren Menschen stellten sich in Paaren auf und begannen sich in einer Art Umarmung zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Je länger die Musik spielte, desto phantasievoller und intensiver wurden die Bewegungen. Manchmal wechselten die Partner, oft blieben Paare die ganze Zeit zusammen. Ab und zu unterbrach Jael E. die Bewegungen und führe mit einer zufällig ausgewählten Partnerin eine neue Variation der Trancebewegung, die er „Tanz“ nannte, vor, welche die Massen dann begannen zu imitieren. Waren die neuen Bewegungen anfangs eher unbeholfen, lernten die Paare erstaunlich schnell, sie zu imitieren. Immer wieder wurden neue „Tänze“ vorgestellt, immer weiter folgte die Paarmasse. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam die Tanzveranstaltung dann zu einem Ende. Lachend und schwitzend verteilten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wieder im Lager. Viele von ihnen sahen unschuldig aus, als hätten sie keine Erinnerung an das gerade Geschehene. Nicht wenige werden vorrausichtlich langzeitlich therapeutische Begleitung brauchen.
Diese fast unglaublichen Szenen spielten sich ab, nachdem die FriedenSau gestern über Tanz und Leid berichtete. Das im Bericht genannte „Line Dancing“ ist schon seit Jahren von oberster Weltkirchenleitung als die einzig legitime rhythmische Bewegungsart abgesegnet worden (und auch das nur nach jahrzehntelangem Ringen) und hat mit den gestrigen Szenen vor der Arena so viel zu tun wie – in den Worten des Weisen Anton – Bussarde mit Kartoffeln.
Das Gemeinwohl der heranwachsenden Jugend sollte höchstes Ziel jeder Lagerleitung sein. Die Herausforderung ist nun, herauszufinden, wie es zu dem gestrigen Geschehen kommen konnte. Andererseits war es aber schon seit den Zeiten Moses prophezeit.
habt ihr das bild noch im original? das wird ein einziger unkenntlicher farbklecks so