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Eggstraordinary – Die Challenge mit Bruchgefahr #52
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Über dem Zeltplatz lag eine angespannte Stimmung. Wo man hinblickte, Jugendliche, die mit angespannten Gesichtern bastelten und herumwerkelten. Blätter wurden gefaltet, Klebeband abgeschnitten und Kartons zugeschnitten. Sanft aufgebettet ruhte der Grund für die Aufregung auf den Tischen der Gruppen: Ein rohes weißes Ei, welches mit den Tautropfen im Gras um die Wette strahlte. Es galt, dieses Ei so zu verpacken, dass es einen Sturz aus 2m Höhe rissfrei überstehen konnte. Nur wenig Zeit blieb den Teilnehmenden der Challenge, bevor sie alle zur Entscheidungsschlacht in die Arena von Friedensau pilgerten, um sich der erbarmungslosen Jury, bestehend aus Basti und Nils, zu stellen. Doch bereits nachdem das erste Ei fiel, wurde klar, dies wird ein unerbittlicher Kampf. Nach jedem Eifall zitterte das Publikum der Enthüllung des Hühnerprodukts entgegen, welche sich unerbittlich in die Länge zog, da die Jury trotz schnell besorgter Hilfsmittel kaum in der Lage war, in die teils außerirdisch anmaßenden Gebilde einzudringen. Neben Fallschirmen und fest verklebten Geschenken, fand sich bei diesen auch ein undurchdringbares Chaos an Tüten bis hin zu ausgepolsterte Rucksäcken. Einige der Teilnehmenden schreckten auch nicht davor zurück, ihr Frühstücksbrötchen - manches einzige Nahrungsquelle des Tages - zu opfern und das Ei in dieses einzubetten.
Der Kampf verlief friedliebend und fair und es hätte ein bilderbuchreifer Wettkampf werden können, wäre nicht kurz vor Ende noch eine Katastrophe mittelschweren Ausmaßes passiert. Bei der Öffnung einer spongebobartigen Sackkonstruktion, welche nicht sachgerecht durchgeführt wurde, zerstörte Jurymitglied Nils P. den Schlafsack eines Teilnehmers, welcher durch diesen Akt des Vandalismus eine sehr kalte Nacht vor sich haben dürfte.
Deutlich vorbildlicher verhielt sich dem gegenüber Basti. B., indem er die Botschaft der Challenge noch einmal auf den Punkt brachte: Es ist egal, ob das Ei zerbricht oder die Vorrichtung hält. Hauptsache man hat etwas gemeinsam gemacht und zusammen angepackt. Trotz allem bleibt zum Schluss jedoch die Frage, ob das Kochen eines Eis schon Schummeln ist oder zur künstlerischen Freiheit gezählt werden kann.