Die Pastor*innen, die in einem Loch verschwanden #18

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opened 2025-06-05 15:25:17 +02:00 by tabea · 0 comments
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Es begab sich aber zu der Zeit des Fachkräftemangels, dass eine junge engagierte Reporterin der FriedenSau vor dem Informationsbrett ihrer Heimatgemeinde stand und feststellen musste, dass für die nächsten Wochen keine Predigt stattfinden würde, da niemand für diese Form der Verkündigung eingeteilt war. „Bruder Lücke beehrt uns mal wieder!“, sagt man in solch einer Situation in einer mittelständigen Gemeinde in Westsachsen. Leider klingen die Worte des Bruders Lücke jedoch immer sehr leer, weswegen er eigentlich nicht gern gesehen ist. Während die Reporterin auf das gähnende Weiß des Plans schaute, überlegte sie, dass es doch einen Grund haben musste, warum immer weniger Pastor*innen die Marmorstufen des Gemeindehauses erklimmen und stattdessen den heiligen Hallen fernbleiben. Ein Glück, dass besagte Reporterin dieses Wochenende in Friedensau weilt, dem Ort, von dem das gut ausgebildete und geschulte pastorale Personal kommt. Ein Blick auf den Campus verrät: Hier eifern sehr viele Studierende ihrem Traumberuf entgegen. Daran kann es nicht liegen. Also müssen die Verkündiger im Dienste Gottes doch irgendwo auf dem Weg zwischen Hochschule und Gemeinde verloren gegangen sein! „Das liegt am Fachkräftemangel, da kann man nicht viel machen“, lautet die Standarderklärung, eine ziemlich unzufriedenstellende Antwort, denn man kann ja schließlich nicht immer alles auf den Fachkräftemangel schieben! Was dazu führte, dass sich besagte Reporterin nun mit einem Spaten bewaffnet auf den Weg in den Friedensauer Forst gemacht hat, wo sie Zeugenaussagen zufolge auch heute noch buddelt. Denn wenn irgendwo jemand verschwunden ist, dann ja definitiv hier! Der Fachkräftemangel konnte durch diese Aktion bisher allerdings noch nicht behoben werden. Bruder Lücke ist weiterhin gut beschäftigt.

Es begab sich aber zu der Zeit des Fachkräftemangels, dass eine junge engagierte Reporterin der FriedenSau vor dem Informationsbrett ihrer Heimatgemeinde stand und feststellen musste, dass für die nächsten Wochen keine Predigt stattfinden würde, da niemand für diese Form der Verkündigung eingeteilt war. „Bruder Lücke beehrt uns mal wieder!“, sagt man in solch einer Situation in einer mittelständigen Gemeinde in Westsachsen. Leider klingen die Worte des Bruders Lücke jedoch immer sehr leer, weswegen er eigentlich nicht gern gesehen ist. Während die Reporterin auf das gähnende Weiß des Plans schaute, überlegte sie, dass es doch einen Grund haben musste, warum immer weniger Pastor*innen die Marmorstufen des Gemeindehauses erklimmen und stattdessen den heiligen Hallen fernbleiben. Ein Glück, dass besagte Reporterin dieses Wochenende in Friedensau weilt, dem Ort, von dem das gut ausgebildete und geschulte pastorale Personal kommt. Ein Blick auf den Campus verrät: Hier eifern sehr viele Studierende ihrem Traumberuf entgegen. Daran kann es nicht liegen. Also müssen die Verkündiger im Dienste Gottes doch irgendwo auf dem Weg zwischen Hochschule und Gemeinde verloren gegangen sein! „Das liegt am Fachkräftemangel, da kann man nicht viel machen“, lautet die Standarderklärung, eine ziemlich unzufriedenstellende Antwort, denn man kann ja schließlich nicht immer alles auf den Fachkräftemangel schieben! Was dazu führte, dass sich besagte Reporterin nun mit einem Spaten bewaffnet auf den Weg in den Friedensauer Forst gemacht hat, wo sie Zeugenaussagen zufolge auch heute noch buddelt. Denn wenn irgendwo jemand verschwunden ist, dann ja definitiv hier! Der Fachkräftemangel konnte durch diese Aktion bisher allerdings noch nicht behoben werden. Bruder Lücke ist weiterhin gut beschäftigt.
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peter 2025-06-07 07:50:40 +02:00
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