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Friedensaus neue Rasenmäher - Wie eine umweltfreundliche Aktion zum Skandal wurde #26
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Es ist keine Neuigkeit: Strom und Benzin werden von Jahr zu Jahr teurer. So natürlich auch der Strom/das Benzin für Rasenmäher, was dann ein Problem ist, wenn man eine Weltstadt mit vielen Wiesen ist – so wie Friedensau. Um dem Kostenproblem entgegenzukommen, beschloss die Verwaltung, eine Herde Schafe anzuschaffen, welche gänzlich ohne Elektrizität oder Benzin auskommen und nebenbei auch noch gut für den ökologischen Fußabdruck sind. Gesagt getan, eine Herde schwarz-grauer Exemplare wurde gekauft und weidet seither auf Friedensaus Grünanlagen, sehr zur Freude aller Anwohner. Für den Arterhalt wurde im Herbst letzten Jahres sogar eigens für die Schafladies ein Bock eingeflogen, was zu dem Ergebnis führte, dass nun zahllose kleine Lämmer durch das Gras springen.
Bei so einem herzerwärmenden Bild sollte nun eigentlich davon auszugehen sein, dass sich die Friedensauer Dorfverwaltung auch entsprechend um ihre ökologischen Rasentrimmer kümmert. Aber weit gefehlt! Nur den Gewinn vor Augen, den man mit nachhaltig geschorener Schafwolle erzielen kann, griff die Schäferin zur Schere und stutzte den armen Schäfchen das Fell. Dabei spielte es auch keine Rolle, dass der Wetterbericht Sturm und Starkregen mit juniuntypischen Herbsttemperaturen angekündigt hatte. Die Schafe sieht man seither zitternd zwischen den Bäumen kauern und wiederkäuen. Mit artgerechter Haltung hat dies scheinbar nichts mehr zu tun. Wie lang die naturliebenden Einwohner Friedensaus diese Tierquälerei noch mitmachen, ist fraglich. Erste Demonstrationen vor der Bib seien jedoch schon geplant.
die Schäferin ist eigentlich eine sehr liebe Person, und sehr ums Wohl ihrer Schafe besorgt