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Von Geschwisterstreit und Loserkühen - Die Eröffnung des Connected #37
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Der Abend des Pfingstfreitag. Hunderte Jugendliche pilgern in Scharen zur Arena, die untergehende Sonne im Rücken, den letzten Vogelgesang in der sanften Abendbrise. Ein Bild zum Verlieben. In der Arena angekommen lassen sich alle seufzend auf die noch immer rückenlehnenfreien Bänke fallen, erleichtert, dass die Strapazen des Tages endlich vorüber sind. Doch weit gefehlt. Der Lobpreis ging ja noch, da sollten sie nur aufstehen. Aber kaum trat Dejan Stojkovic in die hell erleuchtete Arenamitte, versuchte er, die jungen Leute zur Aktion zu motivieren. Jubeln, sich drehen, dem Sitznachbar*in die Schultern massieren – den Jugendlichen blieb auch wirklich nichts erspart. Und dann gab Dejan auch noch Tipps, wie man erfolgreich seine Geschwister aus dem Hinterhalt angreifen kann und erzählte, wie er als Junge zehn Stunden auf einem Schuppen ausgeharrt hatte. So viel zum Thema „Himmel auf Erden“. Aber dann bekam er doch noch die Kurve, denn seine Geschichte wies Parallelen zu einer allseits bekannten Bibelgeschichte auf: die Geschichte vom verlorenen Sohn. In Gottes Welt nimmt der Vater seinen Sohn zurück und das bedingungslos. Jesus nimmt dich zurück – egal, was war, egal, wie du dich fühlst. Er ist der liebende Vater und du bist unendlich wertvoll für ihn. Bestätigen konnten die Jugendlichen dieses Statement mit Dank und Gebet. Erfüllt vom ersten Abend und dem zu Kopf steigenden Dampf aus den Nebelmaschinen der Arena pilgerten anschließend alle wieder zurück auf den Zeltplatz, um bei Waffeln und noch mehr Dampf vom Lagerfeuer den Abend ausklingen zu lassen. Eine Aussage bleibt jedoch allen im Gedächtnis und muss beim abendlichen Vergnügen erst einmal verarbeitet werden: Die Kuh ist immer der Loser.