Alive Worship rockt Friedensau - mit Teppich, Licht und LED Screen #54

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opened 2025-06-07 22:17:01 +02:00 by tabea · 2 comments
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Bereits seit Freitag kampierten die Hardcore-Fans vor der Arena in Friedensau. Sie erwarteten voller Sehnsucht die Ankunft ihrer Helden – Alive Worship. In Sturm und Regen harrten die Fans aus, bis es dann am Samstagabend endlich soweit war. Die Tore der Arena öffneten sich und die Menschenmenge strömte heran, vorbei am obligatorischen Merch-Stand, zu den Sitzbänken. Nebel waberte über den Bühnenboden. Letzte Lichteinstellungen wurden vorgenommen. Dann ging es los. Alive Worship betrat die Bühne. Die Fans jubelten. „Seid ihr bereit, für die nächsten 90 oder 120 oder 240 Minuten Gott anzubeten?“ fragte Frontsänger Salvatore Gangi. Scheinbar ist Zeitplanung nicht ganz so die Stärke der Band, aber sie war ja schließlich auch zum Musikmachen hier. Und das bekam sie definitiv hin. Das Publikum sang, klatschte und jubelte noch mehr. Zwischen verschiedenen Covern gab die Band auch einige eigene Songs zum Besten. Dann ergriff Salvatore erneut das Wort. Er hätte sonst immer einen Sprecher, der wäre heute aber nicht dabei. Für einen kleinen Ort wie Friedensau wurde anscheinend nur die halbe Besetzung abgestellt. Also hatte er sich dazu entschieden, selbst zu den Fans zu sprechen. Und seine Message hatte es in sich. Was tun, wenn man sich für Gott aufopfert, alles für ihn tut und dann doch völlig unerfüllt davon ist? Salvatore hat es selbst erlebt und kam zu der Erkenntnis: Gott braucht keine krasse Bühne, er ist auch in unserem einsamen Zimmer. Das, was Gott wirklich von uns will, ist unser zerbrochenes Herz mit unserer ehrlichen Reue und unserem ganzen Vertrauen in ihn. Denn dann kann er uns zu Menschen machen, die ihren Feinden vergeben und sie lieben können. So können wir die Welt verändern.
Die letzten Töne der Musik verklangen. Jubel in der Arena. Glücklich verlassen die Fans die Arena – natürlich nicht ohne sich vorher ordentlich mit Autogrammen und Merch einzudecken, welches stolz zum anschließenden Nightlife präsentiert wird.
Die einzige Frage, die unbeantwortet bleibt: Kann man den heiligen Geist wirklich nur bei emotionaler Musik und blau-orangenem Licht erleben?

Bereits seit Freitag kampierten die Hardcore-Fans vor der Arena in Friedensau. Sie erwarteten voller Sehnsucht die Ankunft ihrer Helden – Alive Worship. In Sturm und Regen harrten die Fans aus, bis es dann am Samstagabend endlich soweit war. Die Tore der Arena öffneten sich und die Menschenmenge strömte heran, vorbei am obligatorischen Merch-Stand, zu den Sitzbänken. Nebel waberte über den Bühnenboden. Letzte Lichteinstellungen wurden vorgenommen. Dann ging es los. Alive Worship betrat die Bühne. Die Fans jubelten. „Seid ihr bereit, für die nächsten 90 oder 120 oder 240 Minuten Gott anzubeten?“ fragte Frontsänger Salvatore Gangi. Scheinbar ist Zeitplanung nicht ganz so die Stärke der Band, aber sie war ja schließlich auch zum Musikmachen hier. Und das bekam sie definitiv hin. Das Publikum sang, klatschte und jubelte noch mehr. Zwischen verschiedenen Covern gab die Band auch einige eigene Songs zum Besten. Dann ergriff Salvatore erneut das Wort. Er hätte sonst immer einen Sprecher, der wäre heute aber nicht dabei. Für einen kleinen Ort wie Friedensau wurde anscheinend nur die halbe Besetzung abgestellt. Also hatte er sich dazu entschieden, selbst zu den Fans zu sprechen. Und seine Message hatte es in sich. Was tun, wenn man sich für Gott aufopfert, alles für ihn tut und dann doch völlig unerfüllt davon ist? Salvatore hat es selbst erlebt und kam zu der Erkenntnis: Gott braucht keine krasse Bühne, er ist auch in unserem einsamen Zimmer. Das, was Gott wirklich von uns will, ist unser zerbrochenes Herz mit unserer ehrlichen Reue und unserem ganzen Vertrauen in ihn. Denn dann kann er uns zu Menschen machen, die ihren Feinden vergeben und sie lieben können. So können wir die Welt verändern. Die letzten Töne der Musik verklangen. Jubel in der Arena. Glücklich verlassen die Fans die Arena – natürlich nicht ohne sich vorher ordentlich mit Autogrammen und Merch einzudecken, welches stolz zum anschließenden Nightlife präsentiert wird. Die einzige Frage, die unbeantwortet bleibt: Kann man den heiligen Geist wirklich nur bei emotionaler Musik und blau-orangenem Licht erleben?
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