Standen Stunden in Sturm und Regen: Connected lässt Teilnehmende hungern #64

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opened 2025-06-08 14:36:06 +02:00 by tabea · 1 comment
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Nach einer kräftezehrenden Veranstaltung sehnten sich alle nach einem köstlichen Labsal für Körper und Geist. Kurz gesagt: Es war Zeit fürs Mittagessen. Teller und Schüsseln wurden geholt und der Weg Richtung Essensausgabe eingeschlagen. Womit niemand rechnete: Die Schlange begann bereits nahe der Sanitäranlagen, von wo aus man den Pavillon mit der erhofften Speise nur am Horizont erahnen konnte. Enttäuschung und Entsetzen setzte unter den Teilnehmenden ein. Aber auch etwas anderes machte sich bemerkbar – die knurrenden Mägen, die jaulend ihren Tribut forderten. Kurz darauf kippte bereits der erste Teilnehmer um. Ein Schwächeanfall, ausgelöst durch Unterernährung. Viele weitere Opfer folgten. Die Schlange rückte keinen Schritt weiter. Vor Verzweiflung begannen die ersten schließlich zu singen. Wirkliche Abhilfe schaffte dies jedoch nicht.
Doch es gab wie immer auch Ausnahmen. Menschen mit dem lieblich klingenden Vornamen „Staff“ waren dazu berechtigt, sich an der kilometerlangen Menschenschlange vorbeizumogeln und ihr Essen deutlich eher zu ergattern, als ihnen eigentlich zustand.
Mit großen Augen schaute ihnen ein Pastor aus Westsachsen hinterher, bevor er wutentbrannt das Gesicht verzogen: „Dass ihr da kein schlechtes Gewissen habt!“ Er und seine ausgehungerte Jugendgruppe hatten aktuell noch eine Wartezeit von ca. 5,5 Stunden und der Anblick der arrogant vorbeiziehenden Staffs verbesserte ihre Situation in keinster Weise. Wie viele Opfer die Hungersnot insgesamt forderte, bleibt noch abzuwarten.

Nach einer kräftezehrenden Veranstaltung sehnten sich alle nach einem köstlichen Labsal für Körper und Geist. Kurz gesagt: Es war Zeit fürs Mittagessen. Teller und Schüsseln wurden geholt und der Weg Richtung Essensausgabe eingeschlagen. Womit niemand rechnete: Die Schlange begann bereits nahe der Sanitäranlagen, von wo aus man den Pavillon mit der erhofften Speise nur am Horizont erahnen konnte. Enttäuschung und Entsetzen setzte unter den Teilnehmenden ein. Aber auch etwas anderes machte sich bemerkbar – die knurrenden Mägen, die jaulend ihren Tribut forderten. Kurz darauf kippte bereits der erste Teilnehmer um. Ein Schwächeanfall, ausgelöst durch Unterernährung. Viele weitere Opfer folgten. Die Schlange rückte keinen Schritt weiter. Vor Verzweiflung begannen die ersten schließlich zu singen. Wirkliche Abhilfe schaffte dies jedoch nicht. Doch es gab wie immer auch Ausnahmen. Menschen mit dem lieblich klingenden Vornamen „Staff“ waren dazu berechtigt, sich an der kilometerlangen Menschenschlange vorbeizumogeln und ihr Essen deutlich eher zu ergattern, als ihnen eigentlich zustand. Mit großen Augen schaute ihnen ein Pastor aus Westsachsen hinterher, bevor er wutentbrannt das Gesicht verzogen: „Dass ihr da kein schlechtes Gewissen habt!“ Er und seine ausgehungerte Jugendgruppe hatten aktuell noch eine Wartezeit von ca. 5,5 Stunden und der Anblick der arrogant vorbeiziehenden Staffs verbesserte ihre Situation in keinster Weise. Wie viele Opfer die Hungersnot insgesamt forderte, bleibt noch abzuwarten.
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peter 2025-06-08 19:15:59 +02:00
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